Tarifvertrag pvg

In den Niederlanden legt die Standardregel höchstens 45 Arbeitsstunden pro Woche und durchschnittlich 40 Wochenstunden fest, die über einen Zeitraum von 13 Wochen berechnet werden. Bei gelegentlichen Überstunden können maximal 54 Stunden pro Woche und durchschnittlich 45 Wochenstunden, die über einen Zeitraum von 13 Wochen berechnet werden, geleistet werden. Ausnahmen können durch Tarifverträge erlassen werden. Es werden zwei Bezugszeiträume festgelegt: ein Höchstdurchschnitt von durchschnittlich 50 Stunden pro Woche über einen Zeitraum von vier Wochen und ein Höchstwert von 45 Stunden pro Woche über einen Zeitraum von 13 Wochen. Bei gelegentlichen Überstunden können maximal 60 Stunden pro Woche und durchschnittlich 48 Stunden pro Woche, die über einen Zeitraum von 13 Wochen berechnet werden, geleistet werden. In Dänemark sind die Bestimmungen über die Dauer der Nachtarbeit in der Regel Tarifverträgen anvertraut. Es gibt keine umfassende Analyse der Tarifverträge zur Umsetzung der Richtlinie. Dieser Bericht gibt einen allgemeinen Überblick über die Art und Weise, in der die Mitgliedstaaten die Richtlinie 93/104/EG des Rates vom 23. November 1993 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung umgesetzt haben (im Folgenden: Arbeitszeitrichtlinie) [1]. In den meisten Mitgliedstaaten erfolgte die Umsetzung durch eine Vielzahl unterschiedlicher Gesetzgebungs- und/oder Verwaltungsakte und gegebenenfalls durch Tarifverträge (siehe Anhang). Folglich ist es in diesem Bericht nicht möglich, eine umfassende eingehende Prüfung aller nationalen Durchführungsmaßnahmen durchzuführen.

Der Bericht wird eine allgemeine Analyse der Lage in den Mitgliedstaaten liefern. Die irischen Rechtsvorschriften sehen vor, dass ein Arbeitgeber einem Nachtarbeiter nicht erlauben darf, mehr als 8 Stunden in einem 24-Stunden-Zeitraum zu arbeiten. Wenn der Arbeitnehmer besonders gefährliche Nachtarbeiten verrichtet, gibt es keinen Bezugszeitraum. Bei nicht gefährlichen Nachtarbeiten kann ein Bezugszeitraum verwendet werden. Der Bezugszeitraum darf zwei Monate nicht überschreiten, es sei denn, er ist in einem genehmigten Tarifvertrag festgelegt. Artikel 4 sieht eine Ruhepause für jeden Arbeitnehmer vor, wenn der Arbeitstag länger als sechs Stunden ist. Die Einzelheiten der Ruhepause sind in Tarifverträgen oder Vereinbarungen zwischen den Sozialpartnern oder, falls dies nicht der Fall ist, in den nationalen Rechtsvorschriften niederzulegen. Die Bestimmung kann gemäß Artikel 17 abgewichen werden.